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Bezirk Lichtenberg



eine Erfolgsgeschichte aus dem Stadtbezirk Lichtenberg
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Am 1. September feierte die Firma Kunsch Metallbau ihr 90-jähriges Bestehen.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung!


Seit der Gründung der Schlosserwerkstatt durch Fritz Kunsch im Jahr 1927 haben insgesamt
drei Generationen den Familienbetrieb in der Siegfriedstraße erfolgreich durch das letzte Jahrhundert geführt.
Die Aufträge reichten von Schmiedearbeiten am Zeughaus und im Tierpark Friedrichsfelde bis zu geschmiedeten Geländern für den Aufbau der damaligen Stalinallee (der heutigen Karl-Marx-Allee).



1966 übernahm Hans-Joachim Kunsch den väterlichen Betrieb. Er bekam 1974 die Anerkennung zum Kunsthandwerker verliehen und war ab 1994 geprüfter Restaurator im Metallbauhandwerk. Entsprechend vielfältig gestaltete sich fortan auch der Aufgabenbereich des Unternehmens.

Besonders ins Auge fallen die vielfältigen Schmiedearbeiten im Nikolaiviertel. Die geschmiedeten Gitter für die Balkone waren nicht mehr auffindbar. Sie wurden in der Werkstatt des Unternehmens auf der Grundlage von zwei Fotografien des Meßbildarchivs Berlin wiederhergestellt. Die Arbeit war sehr umfangreich, da in 3 Etagen ca. 50 m Balkongitter zu schmieden waren.
Es wurden Musterstücke gezeichnet, Versuche am Schmiedefeuer ausgeführt und alle Gesellen mussten das Schmieden im Stile des Rokokos erlernen. Ca. 8 Monate lang dauerten die Schmiedearbeiten. Nach dem Korrosionsschutz erfolgte abschließend eine Vergoldung der Gitter.

Auch bei der Weltzeituhr am Alexanderplatz und der Hallenbar im jetzt abgerissenen Palast der Republik hatte das Unternehmen seine Hand im Spiel.






Nach wie vor ist das Unternehmensportfolio vielfältig und reicht von kunsthandwerklichen Einzelanfertigungen wie einem 7 m hohen Windspiel aus Aluminium für den Robert-Bosch-Platz in Stuttgart...






... über Restaurierungsarbeiten, wie z.B. historische Balkongeländer eines Wohnhauses in Berlin-Kreuzberg aus dem Jahr 1895 ...








... bis zur Herstellung moderner Spindeltreppen im Belvedere auf dem Pfingsberg in Potsdam.


Die Vielfalt der Projekte spricht für den Erfolg des Unternehmens aber auch dafür, dass das Unternehmen seine Leistungsfähigkeit stetig erweitert um den wachsenden Ansprüchen seiner Kunden gerecht zu werden.





Neben traditionellen Techniken und Verfahren gehört dazu auch die Erweiterung des Arbeitsspektrums um ein leistungsfähiges, skalierbares, integriertes, parametrisches 3D- CAD-, CAID-, CAM- und CAE- System.







Somit ist das Unternehmen in der Lage, auch komplexeste Projekte zu konstruieren, Teile und Baugruppen zu entwerfen, Fertigungszeichnungen herzustellen, Analysen durchzuführen und fotorealistische Darstellungen und Animationen zu erzeugen.


Mit Recht steht auf der Webseite des Unternehmens:

„Kunsch Metallbau - ein Familienbetrieb in 3. Generation, welcher das Berliner Stadtbild bis heute prägt.“

 
 

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