Das Bezirksamt Lichtenberg will fairen Handel stärken und ermuntert Unternehmen, sich an der Kampagne zu beteiligen.

Der Bezirk Lichtenberg macht sich im Rahmen der Kampagne Fairtrade-Towns für den fairen Handel stark. Faire Produkte stehen für die Achtung der Menschenrechte, faire Löhne und gerechte Arbeitsbedingungen. Ebenso zeichnen sich die Produkte, die von Baumwolle, Steine, Gold, Kaffee, Tee, Blumen über zahlreiche andere Rohstoffe reichen, über eine gute Qualität aus. Über den Bezug nachhaltiger und fairer Produkte leisten Unternehmen einen Beitrag zur sozialen und ökologischen Nachhaltigkeit und die Nachfrage an diesen Produkten steigt kontinuierlich.

Kommunen und kommunale Unternehmen können einen Beitrag zur Umsetzung der 17 Nachhaltigkeitsziele leisten, auf die sich die Vereinten Nationen im Jahr 2015 geeinigt haben. Wichtige Ziele sind hierbei die Überwindung der weltweiten Armut, Schaffung von globaler Gerechtigkeit und Sicherstellung eines ressourcenschonenden Wirtschaftens.

Nachhaltigkeitsthemen werden lokal entschieden und umgesetzt – hier können die Unternehmen einen wichtigen Beitrag leisten. Die Umstellung auf nachhaltige Produkte trägt direkt zur sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung der Länder des globalen Südens unter Achtung der Menschenrechte bei. Fairer Handel schafft faire Löhne, achtet auf gerechte Arbeitsbedingungen, fördert soziale Projekte und zeichnet sich durch eine hohe Qualität der Produkte aus.

Lichtenberg möchte den Fairen Handel und faire Beschaffung im Bezirk stark machen und sich im kommenden Jahr um den Titel „Fairtrade-Town Lichtenberg“ bewerben. Die Ausgaben in Berlin für die öffentliche Beschaffung beläuft sich auf ca. 5 Milliarden Euro pro Jahr, so dass die Umstellung auf faire Produkte und Dienstleistungen einen sehr großen und positiven Effekt erwarten lässt (weed 2016). Details
Auch Unternehmen fördern durch ihr Engagement die Nachhaltigkeit globaler Kreisläufe, die für uns alle wichtig sind.

Quelle: TransFair e.V. / Ilkay Karakurt

Fairer Handel ist ebenso in der Öffentlichkeit angekommen. Die Umfrage des Berliner Entwicklungspolitischen Ratschlages im Auftrag des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Mai 2019 kam zu den Ergebnissen, dass die Mehrheit der Berliner:innen es wichtig findet, dass in Berlin fair produziert und gehandelt wird. Details

Der Bezirksbürgermeister Herr Michael Grunst möchte Sie ermuntern, zu prüfen, inwieweit Sie den fairen Handel mit ihren unternehmerischen und gesellschaftlichen Zielen unterstützen können.
Details

Haben Sie Fragen oder möchten sich beteiligen?
Anja Schelchen, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik im Bezirksamt Lichtenberg und Denise Jessulat vom Büro für Wirtschaftsförderung stehen Ihnen gerne zur Verfügung.
Kontakt: anja.schelchen(at)lichtenberg.berlin.de und denise.jessulat(at)lichtenberg.berlin.de

Bezirk Lichtenberg
Wirtschaftsförderung